StartseiteDie RisikofaktorenStress

Stress ist ein Ausdruck für Belastung und Anspannung des ganzen Organismus. Die körperliche Reaktion bei Stress läuft zunächst immer gleich ab: Die typischen Stresshormone (z.B. Adrenalin) werden vermehrt produziert und es kommt zu einer Blutdrucksteigerung.
Die weitere Reaktion ist dann individuell verschieden. Manche Menschen reagieren auf die Stresshormone und die Blutdruckveränderung mit Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Herzbeschwerden, Magenschmerzen, Durchfall, gereizter Haut, Allergien, Verspannungen oder Verkrampfungen.

Die typischen psychischen Stressreaktionen sind nervöse Unruhe, Gereiztheit und Schlafstörungen.

Häufige Ursachen
Äußere Faktoren: Lärm, Umweltgifte, Reizüberflutung (z.B. durch zu langes Fernsehen).
Innere Stressoren: Ärger, Leid, Leistungsdruck, körperliche Überanstrengung, Krankheit.

Was Sie tun können
Akzeptieren, dass ein gewisses Maß an Stress nützlich ist, um bestimmte Leistungen erbringen zu können, weil der gesamte Organismus "in Alarmbereitschaft" versetzt wird.

Nicht zu viel vornehmen. Stress ist oft hausgemacht, durch zu hohe Anforderungen an sich selbst bei Arbeit, Haushalt oder auch in der Freizeit. Zumindest bei letzterem sollte man sich den Rat "weniger ist oft mehr" zu Herzen nehmen. Das gilt auch für Kinder.

Generell hilft ein Terminplan, auch im Haushalt oder in der Freizeit, der mit ausreichenden Ruhepausen kalkuliert ist.

Probleme nicht überbewerten. Nicht in gestresstem Zustand versuchen, Probleme zu lösen. In entspanntem Zustand kann man klarer und konzentrierter denken. Hilfreich sind körperliche Entspannungstechniken, z.B. Yoga, autogenes Training oder als schnellwirksame Maßnahme ein Entspannungsbad. Beruhigende Badezusätze aus der Apotheke mit Melisse, Baldrian, Lavendel oder Heublume wirken nicht nur über die Haut, sondern werden auch über den Wasserdampf eingeatmet.

Stress in körperliche Aktivität umsetzen: Sport treiben oder Spazieren gehen oder eine körperliche Arbeit verrichten, die Ihnen Spaß macht.

Als unterstützende Maßnahme Tropfen oder Dragees mit beruhigenden pflanzlichen Substanzen einnehmen, z.B. Johanniskraut, Baldrian oder Melisse.

Was Ihr Arzt tun kann
Ausschluss von psychischen Erkrankungen.
Evtl. kurzzeitige medikamentöse Behandlung der Stresssymptome wie Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Magenschmerzen, um den Kreislauf "Stress - körperliche Symptome - Stress" zu durchbrechen.

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